Tod und Auferstehung des Messias
Der Tod
Die Kreuzigung und der Tod Jesu sind historisch gesehen ein unbestrittener Fakt. Seine Kreuzigung wie auch die rapide Ausbreitung des Christentums in der frühen Kirche werden sowohl in biblischen als auch außerbiblischen historischen Quellen bezeugt, u.a. von den Historikern Josephus, Tacitus und Plinius dem Jüngeren. Einige Anhaltspunkte über das Leben und den Tod Jesu finden sich auch im jüdischen Talmud.
Details wie die Dunkelheit zur Zeit der Kreuzigung von dem Historiker Thallus im Jahre 52 n. Chr. festgehalten. (Anmerkung: Thallus‘ Werk ging verloren. Er wurde jedoch von Julius Africanus um das Jahr 221 zitiert.)
Niemand hat eine vollständig durchgeführte Kreuzigung je überlebt – allein die Geißelung durch die Römer war so grausam, dass viele Verurteile hier schon gestorben sind. Die Kreuzigung war eine so grausame Hinrichtung, dass dieses Urteil für römische Staatsbürger verboten war. Der römische Anwalt Marcus Tullius Cicero hat den Statthalter Gaius Verres angeklagt, weil dieser einen römischen Staatsbürger hat festnehmen und kreuzigen lassen. In der Anhörung beschreibt Cicero die Prozedur der Kreuzigung und wirft ihm das unglaubliche Vergehen vor, einen römischen Bürger ans Kreuz hängen zu lassen. (Markus Tullius Cicero: „Reden gegen Verres“)
Die Auferstehung
Wenn wir den Tod Jesu als Fakt anerkennen, bleibt immer noch die Frage nach seiner Auferstehung. In den Evangelien des Indschil wird sowohl vom leeren Grab also auch von der Erscheinung des auferstandenen Messias berichtet. Die Verkündigung der Auferstehung Jesu hätte leicht als Lüge entlarvt werden können, wenn sein Leichnam noch im Grab gelegen hätte; erst recht, da er im Grab eines bekannten Manns bestattet worden war (i.e. Joseph von Arimatäa; Matthäus 27,57).
Es ist bezeichnend, dass die jüdische Leitung nicht auf den Leichnam im Grab hinwies, sondern behauptete, das versiegelte und von römischen Soldaten bewachte Grab sei von den Jüngern Jesu geräumt worden – denselben, die bei der Festnahme Jesu aus Angst geflohen. (Matthäus 28,11-15)
Außerdem gab es zahlreiche Augenzeugen, die dem auferstandenen Jesus begegnet sind:
„Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; und dass er Kephas [d.i. Petrus] erschienen ist, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind.“ – 1. Korinther 15,3-6
Ist die Auferstehung Jesu wirklich geschehen, hat das eine ungeheure Bedeutung. Er selbst hat seinen Tod und seine Auferstehung mehrfach angekündigt. Wäre er ein Lästerer und Sünder gewesen, hätte Gott ihn niemals vom Tod auferweckt, denn damit hat er seinen Anspruch, Gottes Sohn und ihm gleich zu sein, bestätigt. Der Tod und die Auferstehung des Messias sind die Grundlage für die weltweite Verbreitung des Christentums.
Die wichtigste Frage
Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang musst du selbst beantworten. Denn jetzt geht es nicht mehr um Argumente und Diskussionen. Wenn die Berichte des Indschil korrekt sind – wenn Jesus tatsächlich auferstanden und der Sohn Gottes ist – was bedeutet das für dich?